David Foenkinos: Charlotte

A moving self-portrait and a wonderful artist

aus.gelesen

Vorbemerkung: Die in eckigen Klammern gesetzten vierstelligen Zahlen sind mit den entsprechenden Blättern in Leben? Oder Theater? [4] verlinkt, die violetten Stellen sind aus diesem Stück zitiert, die grün markierten Passagen stammen aus dem vorliegenden Buch von Foenkinos.


Eine junge Frau, großflächig gemalt in kräftigen Farben, brünettes, nach hinten gekämmtes, halblanges Haar, das Gesicht durch Stirn, Ohr, Augen und Augenbrauen, die Nase, den Mund mit tiefroten Lippen und das Kinn konturiert. Eine tiefblaue Bluse betont das ins Orange gehende Gelb der Haut.

Die Frau schaut uns, die Betrachter, an – mit den Augen, das Gesicht ist dem Gegenüber nur halb zugewendet oder: bleibt halb abgewendet. Die Pupillen sind auf uns gerichtet, im Auge der Frau jedoch nach rechts ganz an den Rand gerutscht. Der Mund ist geschlossen, die Mine ruft den Eindruck von Misstrauen, Abwendung, Vorsicht hervor. Das Haar wirkt helmartig wie ein Schutzpanzer.

Die junge Frau ist Charlotte Salomon…

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