Eislaufen

An evocative piece about ice skating!

Texte von Wolfram Ette

Es ist die Zeit des Eislaufens, vom Dreijährigen, der in seinem leuchtend roten Schneeanzug aussieht wie eine Wattewurst und der bei jedem Schritt auf dem Eis liegt, bis zum überkrassen 17-Jährigen, der in rasender Geschwindigkeit, die Beine in einer unablässigen fließenden Bewegung spindelnd in raschen Slaloms zwischen den anderen hindurchschießt, sind alle hier in einem großen Rundtanz vereint. Die Musik ist furchtbar, der kleinste gemeinsame Nenner, Helene Fischer und Co., Deutschpop aus den Achtzigern plus ein paar extra beats per minute, aber sie dringt doch in die Körper, teilt sich den Bewegungen mit, bestimmt den Schwung, mit dem man vom einen aufs andre Bein wechselt. Wir sind seit Stunden unterwegs, immer wieder hingefallen aufs nasse Eis, dann halbwegs getrocknet, Schweiß und Wasser haben sich zu einer zweiten Haut, einer merkwürdigen stinkenden Masse, verbunden. Ich bin schon müde und es fällt mir nicht mehr ganz leicht, meinen Schwerpunkt exakt über den…

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