Wut und Zorn over the widow in Sarepta in Sidon and Naaman in Syria; Kein Prophet ist in seiner Vaterstadt willkommen

lotton Annie Vallotton drawings _Good news bible Collins Fontana 1976 British and foreign bible societies 146 Queen Victoria Street London
Annie Vallotton drawings _Good news bible
Collins Fontana 1976

Luke (Lukas) 4.14

Jesus kehrte dann in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück, und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Umgegend.

15Er lehrte in ihren (= den dortigen) Synagogen und wurde (wegen seiner Lehre) von allen gepriesen.

16So kam er denn auch nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, ging dort nach seiner Gewohnheit am nächsten Sabbattage in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen.

17Da reichte man ihm das Buch des Propheten Jesaja; und als er das Buch aufrollte, traf er auf die Stelle, wo geschrieben steht (Jes 61,1-2; 58,6):

18»Der Geist des Herrn ist über mir (oder: ruht auf mir), weil er mich gesalbt (= ausgerüstet) hat, damit ich den Armen die frohe Botschaft bringe; er hat mich gesandt, um den Gefangenen die Freilassung und den Blinden die Verleihung des Augenlichts zu verkünden, die Unterdrückten in Freiheit zu entlassen,

19ein Gnadenjahr des Herrn auszurufen.«

20Nachdem er dann das Buch wieder zusammengerollt und es dem Diener zurückgegeben hatte, setzte er sich, und aller Augen in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet.

21Da begann er seine Ansprache an sie mit den Worten: »Heute ist dieses Schriftwort, das ihr soeben vernommen habt, zur Erfüllung gekommen!«

22Und alle stimmten ihm zu und staunten über die Worte der Gnade (oder: über die holdseligen Worte), die aus seinem Munde kamen, und sagten: »Ist dieser nicht der Sohn Josephs?«

23Da antwortete er ihnen: »Jedenfalls werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: ›Arzt, mache dich selber gesund!‹ Alle die großen Taten, die (von dir), wie wir gehört haben, in Kapernaum vollbracht worden sind, die vollführe auch hier in deiner Vaterstadt!«

24Er fuhr dann aber fort: »Wahrlich ich sage euch: Kein Prophet ist in seiner Vaterstadt willkommen.

25In Wahrheit aber sage ich euch: Viele Witwen gab es in Israel in den Tagen Elias, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate lang verschlossen blieb, so daß eine große Hungersnot über die ganze Erde kam;

26und doch wurde Elia zu keiner einzigen von ihnen gesandt, sondern nur nach Sarepta im Gebiet von Sidon zu einer Witwe (1.Kön 17,1.9).

27Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elisa, und doch wurde kein einziger von ihnen gereinigt, sondern nur der Syrer Naeman(2.Kön 5,14).«

Max Liebermann -[Der zwölfjährige Jesus im Tempel] (1879)
Max Liebermann -[Der zwölfjährige Jesus im Tempel] (1879)
28Als sie das hörten, gerieten alle, die in der Synagoge anwesend waren, in heftigen Zorn:

29sie standen auf, stießen ihn aus der Stadt hinaus und führten ihn an den Rand (oder: auf einen Vorsprung) des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn dort hinabzustürzen.

30Er ging aber mitten durch sie hindurch und wanderte weiter.

This is a fascinating passage to read in a different language and to pause to consider the meanings of what is being preached, considered or taught. For instance what exactly is meant here by 4.19 “ein Gnadenjahr des Herrn auszurufen”-proclaiming the year of the Lord” which may mean a period of time as well as an actual year. Pope Francis has proclaimed, for instance a Year of Mercy-“The Year runs from 8 December 2015 to 20 November 2016 and offers us the opportunity to reflect on how we might better radiate and reflect the tender love of God in our world and to seek to draw others into experiencing that love and mercy.” However, possibly with the ruined city of Aleppo in my mind and having seen 360 degree views of the destruction of such a city wrought by modern weaponry, my attention is drawn to verse 4.26 which concerns the Phonecian city of Sarepta between Tyre and Sidon  and 4.27 which concerns Naaman in Syria. Now Naaman and the widow were both gentiles and the significance clearly concerns the divine blessing outside Nazereth and the preaching of the Gospel that is starting at this unique moment to incude the Gentiles.

However it seems to me to have a meaning for our own times:- Why are we bombing Syria? Where are the efforts for the peace process???The people, including helpless children are part of the human community. To neglect their needs and to continue to feel we have a right to immunity-especially after the significance of the Holocaust-is totally unacceptable. We live, as I fear Brexit has shown, in a right little, tight little island. However, come Theresa or even come Trump, the teaching remains clear-” um den Gefangenen die Freilassung und den Blinden die Verleihung des Augenlichts zu verkünden, die Unterdrückten in Freiheit zu entlassen,” -we are assured by Jesus through Isiah “The Spirit of the Lord is upon me, because he hath anointed me to preach the gospel to the poor; he hath sent me to heal the brokenhearted, to preach deliverance to the captives, and recovering of sight to the blind, to set at liberty them that are bruised.

Jews Praying in the Synagogue on Yom Kippur by Maurycy Gottlieb
Jews Praying in the Synagogue on Yom Kippur by Maurycy Gottlieb
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