Author: penwithlit
Freelance writer and radio presenter

Keine Ahnung–well not really. Except the coffee is good, the beer is cheap and the company-when you meet the people is grossartig. Getting the internet to function and paying the eventual bill rather more difficul. Uploading pictures from my @Handy@ -yes on my transformer pad does @ for “-via bluetooth seems very difficult. So far simply connecting devices and logging into accounts has taken ages-I suppose that actually my ASUS transformer only has a very small brain. Anyway one answer is photographing the various Vorstaedte (Kieze??) and the splendid architecture.

Conversational Latin and German
Source: Conversational Latin and German
Das Lied von der krummen Lanke
Vor zwei Jahren, im August
Da hatt’ ick noch nicht gewußt
Daß ick heute Klagelieder singen muß
Damals hatt’ ick erst, entfernt
Meine Emma kenn’ngelernt
Ach, und heute ist’s schon mit der Liebe Schluß
In ‘nem Grunewaldlokal
Sah ick sie zum erstemal
Sie trank Kaffee und aß Liebesknoch’n dazu
Und ick schlängelte mich ran
Und wir fing’n zu quatschen an
Und um achte sagten wir schon beide “Du”
Und dann saß ick mit der Emma auf ‘ner Banke
Über uns, da sang so schmelzend ein Pirol
Unter uns, da floß so still die Krumme Lanke
Vis-à-vis aß Einer Wurst mit Sauerkohl
Im Gebüsch, da zog sich Einer um vom Baden
Und wir konnt’n ihn noch im Badeanzug seh’n
Und die Emma fragte traut:
“Bist du auch so schön gebaut?”
Und dann gab sie mir’n Kuß, ach, war das schön!
More detail on the words may be found at http://cazoo.org/folksongs/KrummeLanke.htm where it is called a Scherz-Ballade- a kind of drollery or skitt-ballad.
An autumn reading list
Source: An autumn reading list
September-Hermann Hesse
September
Der Garten trauert,
kühl sinkt in die Blumen der Regen.
Der Sommer schauert
still seinem Ende entgegen.
Golden tropft Blatt um Blatt
nieder vom hohen Akazienbaum.
Sommer lächelt erstaunt und matt
in den sterbenden Gartentraum.
Lange noch bei den Rosen
bleibt er stehn, seht sich nach Ruh.
Langsam tut er die großen,
müdgewordenen Augen zu.
(Hermann Hesse, 1927)
The part of this poem which interests me, as I seek to improve my German, is at the end of the 2nd verse. “Sommer lächelt erstaunt und matt” –erstaunt suggests amazement but carries the feeling of marvelling as well. It has the feeling perhaps of being suddenly halted or cut short. matt can mean faint, soft and even languid. Gartenraum is simply within the space of the garden and of course nicely rhymes with Akazienbaum. I am completely taken with müdgewordenen and finishes the poem sweetly.
Weary with toil, I haste me to my bed,
The dear repose for limbs with travel tired;
But then begins a journey in my head,
To work my mind, when body’s work’s expired:
For then my thoughts (from far where I abide)
Intend a zealous pilgrimage to thee,
And keep my drooping eyelids open wide,
Looking on darkness which the blind do see:
Save that my soul’s imaginary sight
Presents thy shadow to my sightless view,
Which, like a jewel hung in ghastly night,
Makes black night beauteous and her old face new.
Lo, thus, by day my limbs, by night my mind,
For thee, and for myself, no quiet find.

One translation of which into German is:-
Sonett 27
Von Müh’n erschöpft such’ ich mein Lager auf,
Die holde Ruhstatt reisemüder Glieder,
Doch dann beginnt in meinem Kopf ein Lauf,
Wach wird der Geist, sinkt schwach der Leib danieder.
Denn sehnsuchtsvoll sucht mein Gedanke Dich
Aus weiter Fern’ auf frommer Pilgerfahrt.
Die müden Augenlider öffnen sich
Und sehn nur, was der Blinde auch gewahrt.
Nur daß der Seele einbildsame Macht
Dem innern Auge Deinen Schatten beut,
Der wie ein strahlendes Juwel die Nacht
Verschönert und ihr alt Gesicht erneut:
So daß um Deinethalb am Tag die Ruh
Die Glieder flieht und Nachts den Geist dazu.
Übersetzt von Friedrich Bodenstedt (1866)
and from another source http://gutenberg.spiegel.de/buch/sonette-2186/27 we have:-
Erschöpft werf’ ich mich auf mein Lager nieder
Zur Rast, die wohl nach langer Reise tut,
Doch dann beginnt in meinem Haupte wieder
Die Wanderschaft, ob auch der Körper ruht.
Zu dir gehn die Gedanken dann zurück
Von hinnen auf der Sehnsucht Pilgerfahrt,
Sie halten offen meinen müden Blick,
Der, wie der Blinde, Dunkel rings gewahrt;
Nur daß der Blick der traumbeschwingten Seele
Dein Bild vor meines Geistes Auge stellt,
Das in dem Graun gleich flammendem Juwele
Die Nacht verschönt und jugendfroh erhellt.
So wird um dich und mich, vom Schlaf gemieden,
Am Tag dem Leib, der Seele nachts kein Frieden.
For more information on the fascinating Max Radler go to https://prezi.com/w5qlyzsd6z7y/max-radler-radio-listener-1930/
)
Klabund – Vergib mir
Sehr schoene:-
DU
Du – das weiß ich – bist die Stille hier,
Du tratst ein, und nun, ich lausche dir.
Niemand ist im Haus; alleine du .
Selbst dein Atem ist mein Atem nur,
Oh Verströmer, Warten, Sehnsuchtspein:
Du, wie ich, so unsagbar allein,
In der Flöte deiner Stimme Spur
Blick mit meinem Aug, mir: zugewandt,
Weich liegt meine Hand in deiner Hand,
Deine Stimme meines Rausches schwer.
Nur noch du bestehst. Ich bin nicht mehr.
Baby, es regnet doch
Evelyn: Ich muss jetzt nach Haus‘
Bully: Baby, es regnet doch
Evelyn: Komm, lass mich hinaus
Bully: Aber, Baby, es regnet doch
Evelyn: Der Abend war schön
Bully: Drum sollst du noch lang‘ nicht geh’n
Evelyn: Ganz wunderbar
Bully: Du läufst im Regen nur Gefahr
Evely: Die Mutter wird sich schon sorgen
Bully; Das gibt sich schon bis morgen
Evelyn: Mein Vater regt sich auf, nicht zu knapp
Bully: Später regt er sich wieder ab
Evelyn: Ich war doch schon hier drei Stunden
Bully: Mir scheint nur drei Sekunden
Evelyn: Ich trinke noch ein letztes Glas Wein
Bully: Muss es denn das letzte Glas sein
Evelyn: Die Nachbarn im Haus
Bully: Ach Baby es hagelt bald
Eyelyn: Die schau’n nach mir aus
Bully: Dafür ist es viel zu kalt
Evelyn: Ich fühl’ mich ganz warm
Bully: Bestimmt nur in meinem Arm
Evelyn: Und wenn es schneit
Bully: Doch nicht um diese Jahreszeit
Evelyn: Ich sollte schon längst nicht mehr hier sein
Bully: Immer sollst du bei mir sein
Evelyn: Warum schaust du so zärtlich mich an
Bully: Weil ich einfach nicht anders kann
Evely: Jetzt hab’ ich schon Angst
Beide: Jetz hab‘ ich schon Angst,
was du verlangst von mir.
Evelyn; Jetzt ist es genug
Bully: Baby, noch lange nicht
Evelyn: Schau, sei doch mal klug
Bully: Baby, die Liebe spricht
Evelyn: Die Liebe macht blind
Bully: Das ist mir egal, mein Kind
Evelyn: Sei doch gescheit
Bully: Aber dafür hab’ ich im Alter Zeit
Evelyn: Was meine Schwester wohl denkt von uns beiden
Bully: Die kann uns doch nur beneiden
Evelyn: Mein Bruder nimmt bestimmt von uns an
Bully: Weißt du was Dein Bruder mich kann
Evely: Die Mädchen im Haus die schwätzeln
Bully; Lass doch die Ziegen hetzen
Evelyn: Auf jeden Fall wird das ein Skandal
Bully: Dann ist doch schon alles egal
Evelyn: Ich muss jetzt nach Haus‘
Bully: Baby es stürmt und blitzt
Evelyn: Egal, ich muss raus
Bully: Wie süß deine Bluse sitzt
Evelyn: Du, ich flieg’ zu Haus raus
Bully: Warum gehst du denn erst nach Haus
Evelyn: Für alle Zeit
Bully: Ich liebe dich in diesem Kleid
Evelyn: Das kommt davon, wenn ich trinke
Bully: Lass doch die Lippenschminke
Evelyn: Die Straßenbahn wird schon lang‘ nicht mehr geh’n
Bully: Wer könnte dir wiedersteh‘n
Evelyn: Jetzt ist‘s mir egal
Beide: Jetzt ist‘s mir egal,
küsse mich tausend Mal.
Bully: Aber Baby, es
Evelyn: Jaaa




